Venom 3D Shooter

Venom soll das Genre der 3D-Shooter revolutionieren und als eine der ersten Engines hat seine, die “Vital Z” Engine, die Fähigkeiten nahtlose Übergänge zwischen Innen- und Aussenwelten darzustellen. Vor kurzem erschien die Demoversion und wurde von uns unter die Lupe genommen, um herauszufinden wieviel wirklich dahinter steckt.

Im Jahre 2034 entgeht die Menschheit um Haaresbreite einer Katastrophe mit apokalyptischen Ausmaßen, als ein gigantischer Meteor die Erde nur knapp verfehlt. Allerdings wird die Erde vom Schwanz des Kometen gestreift, was einen Regen von hunderten kleineren Meteoriten zur Folge hat. Innherhalb weniger Tage breitet sich in den vom Meteoritenschauer betroffenen Gebieten eine seltsame Seuche aus, die von Wissentschaftlern als ausseridischer Parasit identifiziert wird. Der Parasit kann seine Opfer vollkommen unter seine Kontrolle bringen (erinnert Sie das an den Film “The Faculty”? Wenn ja, ist Ihnen das Szenario bekannt).

Der Spieler findet sich in der Rolle eines Offiziers wieder, der als Platoonführer an einer militärischen Kampange teilnimmt, deren Ziel es ist, die ausserirdische Bedrohung zu vernichten.

Die grafische Umsetzung des Spieles erscheint phantastisch. Unglaublich detailierte Texturen, hohe Sichtweiten in den Outdoorlevels und viele Objekte, wie Bäume und Felsen, erfreueten unser Auge beim ersten Spielstart. Man kann sagen, dass diese Engine als erste, wirkliche Wälder darstellt, denn die Anzahl an Bäumen ist wirklich erstaunlich. Allerdings muss ich hier anmerken, dass die Bäume großteils nur aus einem Haufen 2D Bitmaps zusammengesetzt sind. Dennoch ist die Grafik erstaunlich. Je näher man einem Objekt kommt, je mehr Details offenbart die Textur – und das stufenlos. Zuletzt habe ich diesen Effekt bei Wheel of Time gesehen, allerdings nicht mit dieser Perfektion.

Die einzelenen Spielerfiguren sollen bis zu 1000 Polygone haben. Hinzu kommt das sehr interessante Spielprinzip. Es wird Wert auf überlegtes Vorgehen gelegt, schliesslich ist das 2 Mann Team auf sich allein gestellt und kann keine Unterstützung von aussen erwarten. Daher ist es immer am klügsten, so lange wie möglich unentdeckt zu bleiben, bzw. wenn man von einem Scout entdeckt wird, dafür zu sorgen, dass dieser keine Gelgenheit hat seine Entdeckung zu melden. In den einzelnen Missionen soll der computergesteuerte Partner eine wichtige Rolle spielen.

So seien laut Entwickler einige Missionen ohne ihn nicht zu lösen. Dies konnten wir anhand der Demomission nicht nachvollziehen, obwohl der Schwierigkeitsgrad zugegeben enorm hoch ist, sobald man seinen Kameraden verloren hat. Für das Abschließen einer Mission gibts Erfahrung, die in Verbesserung von Attributen, wie Körperkraft, Geschwindigkeit und Zielsicherheit. umgesetzt werden kann. Das fertige Spiel soll 12 Missionen enthalten, die zu beliebiger Tageszeit angegangen werden dürfen.

Was wir in der Demoversion gesehen haben, ist sehr vielversprechend. Allerdings sind die Anforderungen an die Hardware enorm hoch. Ohne PIII sollten Sie nicht mal im Traum daran denken Venom zu spielen. Es fumktioniert zwar, allerdings dürfte sich der Spielspass dabei sehr in Grenzen halten.

Ein Bericht über die Multiplayermodi in der Demo erhalten sie nächste Woche, wenn wir auch diesen Aspekt getestet haben. Alle, die sich schon jetzt für das Spiel interessieren sei die Demoversion ans Herz gelegt. Der Download ist zwar mit knapp 79 MB nicht gerade klein, lohnt sich aber für Fans von guter Grafik allemal. Die Demo gibts bei 3dfiles.com.

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