Die Unterschiede zwischen staatlichen und Zweilotterien

Das Internet hat in seiner Entwicklung auch vor dem Lottospielen nicht Halt gemacht. Galt vor allem das deutsche 6 aus 49 hierzulande lange Jahre als die „heilige Kuh“ der Branche, so haben die Kunden mittlerweile die Möglichkeit, auf eine Vielzahl von Lotterien zurückzugreifen. Dabei handelt es sich nicht selten um Lotterien, die von allen möglichen Ländern des Erdballs kommen. Diese Lotterien bezeichnet man auch als Zweitlotterien. Doch warum eigentlich? Haben Zweilotterien sogar Nachteile? Sind sie gar unseriös und unsicher? Im nachfolgenden Text gehen wir diesen Fragen ein wenig genauer auf den Grund.

Staatliche Lotterie und Zweitlotterien

Im Grunde genommen ist es gar nicht so schwer, den Unterschied zwischen staatlichen Lotterien und Zweilotterien herauszufiltern. Die staatlichen Lotterien unterliegen in Deutschland dem deutschen Glückspielvertrag. Dazu gehört zum Beispiel das populäre 6 aus 49. Tippt man nun aber auf andere Lotterien, bewegt man sich außerhalb des Glücksspielvertrags. In diesem Fall spricht man von einer so genannten „Secondary Lottery“ – der Zweitlotterie. Vereinfacht gesagt, ist also alles, was nicht Teil des deutschen Glücksspielvertrages ist, als Zweitlotterie angesehen werden.

Welche Zweilotterien gibt es?

Die Liste der Zweitlotterien ist lang. Wie bereits erwähnt, zählen alle Lotterien, die nicht dem deutschen Glücksspielvertrag unterliegen, zu diesen Zweitlotterien. Wer zum Beispiel die US-amerikanischen Mega Millions oder den Power Ball spielt, geht bei einer Zweilotterie an den Start. Es gibt aber noch viele weitere Lotterien, die dieses Merkmal erfüllen. Egal, ob es sich um die kanadische Variante des 6 aus 49 handelt, El Gordo aus Spanien oder aber auch Super Enalotto aus Italien handelt – sie alle sind Zweitlotterien. Bekannte Anbieter aus diesem Genre sind zum Beispiel Tipp24 oder Lottoland. Die Anbieter sind nicht staatlich lizenziert und betreiben Ihr Geschäft meist aus Steueroasen wie Malta oder Gibralta. Wenn Sie mehr zu diesem Thema lesen möchten können wir Ihnen diese Lottoland Erfahrungen empfehlen.

Wie seriös sind Zweitlotterien?

Viele Spieler stellen sich die Frage, wie seriös Zweilotterien denn eigentlich sind. Nun, es gibt einige Punkte, die man bei der Auswahl des Anbieters, der diese Zweitlotterien anbietet, beachten muss. Erst dann ist man wirklich auf der sicheren Seite.

Gültige Glücksspiellizenz

Viele Anbieter operieren mit einer gültigen Glücksspiellizenz aus Europa. Eine Reihe von Lottoanbietern ist von der MGA, der Malta Gaming Authority lizenziert. Dabei handelt es sich um eine der größten Glücksspielbehörden überhaupt. Diese Behörde hat bereits einer Vielzahl von Lottoanbietern, Online Casinos oder Buchmachern für Sportwetten eine Lizenz erteilt. Wichtig ist, dass der Anbieter dem Kunden die Angaben zur Lizenz transparent darstellt. In der Regel finden sich die Infos zu diesen Lizenzen im unteren Bereich der Webseite. Dort findet man auch oft das Logo der zuständigen Behörde. Im Normalfall ist dieses Logo auch noch mit einem Link hinterlegt, so dass der Spieler sofort auf die Seite der Behörde weitergeleitet wird.

Dort kann er dann die Lizenzinformationen einsehen und schauen, ob eben jene Lizenz überhaupt noch aktiv ist. Ist das Spielen denn auch unter maltesischer Flagge legal? Ja, das ist es. Malta liegt in der EU, und da das EU-Recht über dem jeweiligen Landesrecht steht, können auch deutsche Spieler legal Lotto spielen. Zugegeben, das deutsche Gesetz in Punkte Glücksspiele ist mitunter ein wenig schwammig. Die Kunden von Online Casinos und / oder Buchmachern für Sportwetten können davon ein Liedchen singen. In Malta vergibt aber die zuständige Behörde auch nur unter strenger Aufsicht entsprechende Lizenzen.

Auf die Zahlungsmethoden schauen

Die Auswahl der Zahlungsmethoden ist ein entscheidender Punkt. Wenn man in Deutschland in einer Lottobude einen Schein abgibt, kann man diesen entweder bar oder mit EC-Karte bezahlen. Die Barzahlung fällt bei einem Online-Anbieter schon einmal weg. Also müssen genügend Alternativen her, so dass der Kunde seine Lottoscheine auch bezahlen kann. Die Auswahl der Zahlungsoptionen ist mitunter das Zünglein an der Waage, ob sich Kunden einem Anbieter anschließen oder nicht. Bei der Auswahl der Zahlungsmethoden hat sich eine gesunde Mischung stets bewährt. Neben Kreditkarten sollten auch einige Banking-Optionen oder e-Wallets mit von der Partie sein. Diese Zahlungsmethoden sind es auch, die bestimmen, auf welche Art und Weise sich der Kunde eventuelle Gewinne auszahlen lassen kann.

Guter Kundensupport

Auch bei versierten Kunden kann es immer mal zu Fragen oder Problemen kommen, die entsprechend gelöst werden müssen. Ein kompetenter Service – idealerweise mit Live Chat – ist hier immer ein gutes Aushängeschild. Darüber hinaus hat sich ein gut sortierter FAQ-Bereich auch immer als sehr positiv erwiesen – vor allem für die Kunden, die den persönlichen Kontakt mit dem Support scheuen.

Sind die Gewinne denn auch garantiert?

Sollte es sich um einen lizenzierten und seriösen Anbieter handeln, dann müssen sich die Kunden keine Sorgen darüber machen, dass sie bei möglichen Millionengewinnen geprellt werden. In der Regel sind die Anbieter entsprechend versichert. Das bedeutet, dass die Versicherungen einspringen und zahlen, falls wirklich einmal Jackpots geknackt oder größere Summen gewonnen werden. Eine Stolperfalle kann es aber trotzdem geben: Einige Anbieter haben eine Obergrenze, was die monatliche Auszahlung angeht. So kann es also passieren, dass sehr hohe Gewinne gestückelt über einige Monate hinweg ausgezahlt werden. Um davon nicht überrascht zu werden, lohnt sich immer der Blick in die AGB oder der Kontakt mit dem Kundenservice. So erfährt der Kunde, ob es diese monatliche Beschränkung gibt und wie hoch diese ist.

Zweitlotterie

Fazit: Der persönliche Geschmack entscheidet

Wer mit den herkömmlichen Lotterien a la 6 aus 49 ausreichend bedient ist, muss nicht unbedingt einen Anbieter wählen, bei dem es Zweitlotterien gibt. Wer allerdings auch einmal die Lotterien aus anderen Ländern unter die Lupe nehmen und von deren dicken Jackpots profitieren will, kommt um diese Variante nicht herum. Die Ängste vieler Kunden sind aber unbegründet, denn auch die Anbieter der Zweitlotterien sind geprüft und lizenziert. Darüber hinaus arbeiten sie mit Versicherungen zusammen, die die Gelder auszahlen. Einen Vorteil haben die Anbieter von Zweitlotterien dann doch: Sie können, da sie keinem Glücksspielstaatsvertrag unterliegen relativ frei agieren und auch Rabatte oder ähnliche Vergünstigungen anbieten und dem Kunden das Angebot so schmackhaft machen.

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